Korsakow-Bereich
In den beschützten & geschlossenen Wohnbereich ist die Versorgung und Betreuung von Menschen mit alkoholbedingtem Korsakow-Syndrom integriert, wobei keine vordergründige demenzielle Erkrankung stehen sollte, damit eine Integration in den Therapiealltag gelingt. Je nach Ausprägung der schizoaffektiven Störung oder der Schizophrenie, nehmen wir diese Menschen ebenfalls auf und begleiten diese bezüglich ihres Krankheitsbildes. Die Alterszielgruppe bezieht sich auf Personen in einem Alter von 30 - 60 Jahre, wobei hier auch individuell über eine Aufnahme entschieden wird.
Pflegekräfte und Ergotherapeuten trainieren mit diesen Bewohnern regelmäßige Tagesabläufe, in denen auch alltägliche Aufgaben trainiert und erledigt werden (hierzu zählen unter anderem Milieugestaltung, Tischdienste und Wäschedienst).
Wir haben feste Raucherzeiten, insgesamt 14 Pausen am Tag. Wir unternehmen gemeinsame Einkäufe mit den Bewohnern. Unsere Stationsküche kann eigenständig unter Aufsicht genutzt werden. Durch viel Zuwendung und Motivationsarbeit möchten wir den Bewohner helfen, Vergessenes wieder zu entdecken und wieder „leben" zu können! Arbeiten in der Werkstatt oder im Garten helfen hierbei genauso wie gemeinsame Ausflüge, Veranstaltungen und Feste!
Wir versuchen soweit wie es möglich ist, die Bewohner auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten, damit diese wieder in einem eigenen Zuhause leben können. Ähnliches gilt für Menschen, die bedingt durch den Konsum von anderen Drogen, sogenannten psychotropen Substanzen, erkrankt sind.